12.08.2020 | Druckansicht
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Konzeption und Gestaltung

Bei der Entwicklung interaktiver Produkte sollten stets die Anwender und deren Anforderungen im Mittelpunkt stehen. Häufig können von Entwicklern jedoch nur Vermutungen über die Eigenschaften und Ziele der späteren Benutzer aufgestellt werden. Deshalb ist es wichtig, möglichst frühzeitig Anwender in den Entwicklungsprozess mit einzubinden. Denn nur wenn die Bedürfnisse der Nutzer und der Nutzungskontext bekannt sind, können einfach und effizient bedienbare Produkte entstehen. Deshalb steht bei uns stets der Mensch im Zentrum der Betrachtung.

Hierfür orientieren wir uns am Vorgehensmodell des "User-Centered Design". Dabei handelt es sich um ein iteratives Vorgehensmodell, das mehrere Phasen durchläuft:

  • Nutzungskontextanalyse: Systematische Sammlung von Informationen über künftige Benutzer bzw. Benutzergruppen, über deren Aufgaben, sowie über die Umgebung, in der das Produkt genutzt werden soll.
  • Anforderungsdefinition: Auf Basis der Resultate der Nutzungskontextanalyse werden die Anforderungen definiert, die es für die Produktentwicklung umzusetzen gilt.
  • Konzeption und Entwurf: Iterative Erarbeitung von Konzepten (z.B. Papier-Prototypen, Mockups, etc.) bis ein vollständiger Entwurf vorliegt.
  • Evaluation: Empirische Überprüfung der Entwürfe durch Anwender, um sicherzustellen, dass deren Anforderungen erfüllt sind.