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Contextual Inquiry Die Contextual Inquiry ist eine strukturierte Feldbefragungs-Methode die prinzipiell auf herkömmlichen journalistischen Befragungstechniken beruht. Sie dient im Rahmen der Produktentwicklung der Sammlung von Informationen, die für die Anforderungsdefinition genutzt werden können. Hierfür wird eine Mischung aus Interview und Beobachtung verwendet, wobei entscheidend ist, dass die Untersuchung im realen Arbeitsumfeld der Testperson(en) stattfindet. Dahinter verbirgt sich der Grundgedanke, dass der Nutzer während der gesamten Produktentwicklungsphase die Rolle eines Partners einnehmen soll. Zudem wird dadurch die Wichtigkeit des Nutzungskontextes (Arbeitsumgebung, Anwender, Aufgaben) für die Produktentwickung betont [Stoessel 2002].
Im Wesentlichen beruht die Contextual Inquiry also auf folgenden drei Elementen [Hom 1998]:
Im Verlauf einer Contextual Inquiry entsteht im Idealfall ein Dialog zwischen Interviewer und Benutzer, durch den die Untersuchung für die Testperson ihren experimentellen Charakter verliert. Der Befragungsleiter wird Teil des Arbeitsalltags und daher nicht mehr als Fremdkörper wahrgenommen.
Ziel ist es Informationen über die Ziele der Anwender, ihre Aufgaben und das Arbeitsumfeld zu gewinnen, und diese Informationen in einem präzisen Modell zusammenzufassen. Die aus den Hinweisen des Nutzers gewonnenen Erkenntnisse sollten mit diesem anschliessend nochmals besprochen werden, um sicherzustellen, dass ihre Aussagen auch richtig interpretiert wurden [Hom 1998].
Verwendete Literatur
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