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AttrakDiff Gebrauchstauglichkeit ist mittlerweile ein anerkanntes und breit gefordertes Qualitätsmerkmal für interaktive Produkte. Die Gebrauchstauglichkeit sollte allerdings nicht als alleinige Qualitätsanforderung verstanden werden, da Personen mit einem Produkt auch noch weitere Bedürfnisse wie Stimulation und Identität verbinden. Gängige Prinzipien, Regeln und Methoden des Usability Engineering bzw. der Software-Ergonomie betonen meist einseitig pragmatische Qualität. Sicher ist Stimulation oder Identität nicht für alle interaktiven Produkte gleich wichtig, dennoch ermöglicht neben der Untersuchung der pragmatischen Qualität nur die zusätzliche Quantifizierung der hedonischen Qualität einen umfassenden Blick auf ein Produkt. Eine solche Bewertung wird durch den Fragebogen AttrakDiff ermöglicht [Hassenzahl et al. 2003].
Die Zuverlässigkeit der Skalen kann als sehr gut bezeichnet werden. Ebenfalls konnte bestätigt werden, dass pragmatische und hedonische Qualität voneinander unabhängige Konstrukte sind. Aus der Kombination von hedonischen und pragmatischen Qualitäten können sich verschiedene Produktcharaktere ergeben. Wünschenswert sind Produkte, bei denen beide Qualitäten stark ausgeprägt sind. Von solchen Produkten erhofft man sich, dass sie die Nutzer nicht zur zufrieden stellen, sondern sogar Freude bei den Benutzern auslösen. Unerwünscht sind Produkte bei denen beide Qualitäten nur schwach ausgeprägt sind. Häufig findet man allerdings Softwareprodukte, die entweder schwach hedonisch und stark pragmatisch oder aber stark hedonisch und schwach pragmatisch sind. [Hassenzahl et al. 2003].
Der Ablauf der Befragung mit dem Fragebogen AttrakDiff
Der Fragebogen AttrakDiff steht in seiner Basis-Version unter www.attrakdiff.de zur kostenlosen Verwendung bereit. Der Fragebogen kann dabei für unterschiedliche Untersuchungsvarianten genutzt werden:
Online
Verwendete Literatur
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