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Befragungstechniken Befragungstechniken können in verschiedenen Phasen des Produktentwicklungsprozesses eingesetzt werden. Sie eignen sich einerseits in frühen Stadien der Produktentwicklung zur Erstellung von Anforderungsdefinitionen. Andererseits können Befragungen auch genutzt werden, um Einschätzungen von Anwendern bezüglich der Qualität bereits existierender Produkte zu erhalten. Hierbei eignen sich Befragungstechniken vor allem als Ergänzung anderer Untersuchungsmethoden (insbesondere von expertenorientierten Verfahren).
Grundsätzlich kann zwischen mündlichen und schriftlichen Befragungen unterschieden werden. Mündliche Befragungen können dabei einzeln (Contextual Inquiry) oder auch in Form von Gruppendiskussionen (Focus Groups) durchgeführt werden. Da mündliche Befragungen eher unstrukturiert oder semi-strukturiert ablaufen, ist bei diesen Verfahren die Erfahrung des Interviewers bzw. des Moderators von entscheidender Bedeutung. Er muss den Gesprächsverlauf entsprechend den Zielen, die mit der Untersuchung verfolgt werden steuern. Hierfür bietet es sich an, vorab ein Gesprächsleitfaden zu erstellen, an dem man sich während des Gesprächs orientieren kann.
Demgegenüber läuft eine schriftliche Befragung (z.B. mittels einer Online-Umfrage) strukturierter ab. Dadurch kann im Rahmen von schriftlichen Verfahren eine höhere Anzahl von Benutzern befragt werden. Diese Form der Befragung eignet sich daher insbesondere wenn quantitative Daten erhoben werden, die statistisch signifikante Aussagen ermöglichen sollen.
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